Stativkauf – Cullmann Nanomax 260 oder Magnesit 525M?
Die Qual der Wahl habe ich wieder einmal. Immer wenn es um neue Hardware geht, stehe ich meist in einer Zwickmühle zwischen 2 bis 3 Produkten. Dieses Mal geht es um die Anschaffung eines neuen Statives.
Ich besitze bereits ein Einstiegsstativ von Vivanco. Leider habe ich dieses damals unklug ausgesucht, da ich mit kurz darauf eine Macrolinse zugelegt hatte. Das Vivanco hat nicht die entsprechend niedrige Arbeithöhe, um auch bodennahe Planzen und Insekten vernünfig abzulichten. So muss denn nun ein neues Stativ her.
Die Anforderungen
Folgende Anforderungen soll das Stativ erfüllen:
- geringes Gewicht – Im Outdoorbereich möchte ich natürlich so wenig Gewicht wie möglich mit mir herumtragen
- Stabilität – Es sollte bei Wind und Wetter nicht gleich ins Schwingen kommen
- möglichst niedriege Arbeitshöhe – Für die erwähnten Macroaufnahmen sollte es sich so bodennah absenken lassen können
- vorhandener Stativkopf – Nach Möglichkeit sollte es mit einen montierten Stativkopf + Schnellkupplung ausgerüstet sein
- Tasche – Ein Futteral oder Tasche sollte dem Staiv beiliegen. Das erleichtert den Transport bei Exkursionen.
- Preis – Er sollte moderat bleiben und 150 Euro nicht überschreiten
In die engere Wahl sind zwei Stative der Marke Cullmann gekommen.
Cullmann Nanomax 260
Das Cullmann Nanomax 260 erfüllt so ziemlich alle gestellten Anforderungen. Es wiegt nur gerade einmal 1,04 Kg, hat einen 3-Wege-Kopf mit Schnellkupplung und wird mit Tasche geliefert.
Die maximale Arbeithöhe mit Mittelsäule liegt bei 1,60 m und die minimale Arbeitshöhe von 23 cm ist bestens für bodennahe Aufnahmen geeignet.
Die aus Aluminium gefertigten Beine kommen mit einer griffigen Schaumstoffummantelung und für schwierigen Untergrund sind sie mit den ausfahrbaren Spikes gut gerüstet. Mit einem Packmaß von 47 cm ist es ein Stativ, welches sich auch hervorragend als Reisestativ eignet. Der Preis ist mit nicht einmal 54 Euro bei Amazon einfach verlockend.
Cullmann Magnesit 525M
Das zweite Stativ wäre das Cullmann Magnesit 525M. Qualitativ ist es hochwertiger als das Nanomax 260. Der Stativstern, die Beinklemmen und die Gelenkstücke sind aus Magnesium gefertigt. Die Stativbeine sind aus eloxiertem Aluminium – bei der C-Serie sind sie aus Carbonfaser.
Mit 2,4 Kg hat es mehr als das Doppelte Gewicht als das Nanomax. Die maximale Arbeithöhe ist mit 1,69 m 9 cm höher. Auch die niedrigste Arbeithöhe ist mit nur 18 cm einen Tick vorteilhafter. Für die Stabilität sorgen auch beim Magnesit 525M ausfahrbare Spikes.
Beim Packmaß kann es allerdings nicht punkten. 66 cm sind doch deutlich mehr als die kompakten 47 cm des Nanomaxs. Eine Tasche gibt es leider nicht dazu. Einen großen Vorteil den es hat, ist die herrausnehmbare Mittelsäule, die sich als Einbeinstativ entpuppt.
Wenn ich mich nicht schwer täusche, gibt es auf das gute Stück sogar 10 Jahre Garantie. Mit einem Preis von knapp 125 Euro liegt es gut in meinem Budget.
Mein persönliches Fazit: Obwohl das Nanomax 260 meinen Anforderungen in allen Punkten entspricht, werde ich mich wohl für den Kauf des Magnesit 525M entscheiden. Die hochwertigeren Materialien, das Einbeinstativ und die Arbeitshöhen haben mich letztendlich zu diesem Entschluss geführt. Mit dem höheren Gewicht und der separaten Anschaffung einer Tasche kann ich mich in dem Fall gut arangieren.
Tags: Cullmann • Magnesit • Nanomax • Stativ
Kategorie: Zubehör
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